2015 November- "Some nights - Festival der Chöre - Die neue Generation des Gesangs"

2015 11 07 Some Nights Flößerhalle HördenEine bunte Mischung aus modernen Pop-Songs und Klassikern, im Chor- bzw. A-capella-Stil. Auch Salt o vocale war mit von der Partie.

Pressebericht BT 

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2015 07 11 Festival der Chöre

Begeisterungsstürme in der Halle

 Sechs Chöre gratulierten dem Jungen Chor Hörden zur „Volljährigkeit“

Der „Junge Chor“ Hörden ist großjährig geworden. Und mit 21 Jahren kann man sich schon einmal ordentlich Gäste zum Feiern einladen. Und so kamen die Zuhörer in der Flößerhalle in den Genuss von gleich sechs Chören, die mit ihrem ganz unterschiedlichen Repertoire begeisterten.

Unter dem Motto „Some Nights – Festival der Chöre Volume 3“ eröffnete der Gastgeber unter der Leitung von Christoph Strobel mit dem Titelsong im Halbschatten und erhöhte so die Spannung auf das, was noch zu erwarten war. Interessant ist das „Kiss From A Rose“, das der Chor mehrstimmig zu Gehör bringt. „Nur für dich“ ist ein bittersüßer Song über eine gescheiterte Beziehung, der gut beim Publikum ankommt. Simon&Garfunkels „Bridge Over Troubled Water“ ist Hörgenuss pur. Der Chor hat sich der A-Kapella Musik verschrieben und erfreut mit seinen Stimmen.

Geballte Frauenpower brachte Chorleiter Martin Falk zum Konzert mit und der 17-köpfige Damenchor „Feelharmony“ aus Diefenbach hatte selbstredend Lieder von starken Frauen im Gepäck. Das Aretha-Franklin-Medley brachte Sister-Act-Feeling in die Halle und es dauerte nicht lange, bis das Publikum mitging. Das Adele-Medley steht dem Chor musikalisch sehr gut. Adeles starke Songs sind auch in der Chorversion der Knaller und kommen mit geballter Frauenpower an.

Der „Liederkranz Malsch“ reiste gleich mit zwei Chören und Chorleiter Matthias Bart an. Beeindruckend ist bereits die Größe des Jugendchors „New Generation“, der aus 40 Sängerinnen und Sängern im Alter von 13 bis 20 Jahren besteht. Rock und Pop haben sie sich auf die Fahnen geschrieben und gaben mit „Hey Soul Sister“ einen stimmgewaltigen Einstieg. „Fix You“ ist wunderschön mit den vielen Stimmen, die in perfekter Harmonie zu singen vermögen. Auch der „Cup Song“ kommt an, und das Publikum will die Jugendlichen eigentlich nicht mehr von der Bühne lassen.

Der „Moderne Chor“ Malsch, der sich aus einem Projektchor bildete, füllt mit seinen rund 50 Mitgliedern und ihren schönen Stimmen die Bühne. „Look At The World“ gibt einen Vorgeschmack auf das Repertoire des Chors, das restlos begeistert. „Fields Of Gold“ gesungen von beiden Chören rundete den Vortrag des Liederkranzes Malsch ab. Die „Rheinberg Singers“ mit Chorleiter Joachim Kuhn und Dirigentin Ramona Siedow aus Kuhardt/Pfalz stiegen mit dem Call-and-Response Gospel „Waiting For The Lord“ ein. „You´ve Got A Friend“ und „When You Believe“ sind eindringlich. Adeles „Skyfall“ mit Solistin Katrin Rinck löst Begeisterungsstürme aus, ebenso Robbie Williams „Angel“.

„Salt o vocale“ aus Gernsbach mit Chorleiter Achim Rheinschmidt ist ein sehr wandelbarer Chor, der ganz unterschiedliche Musik im Programm hat. Präzise und stimmgewaltig sind die Vorträge, die durch ihre Musikalität begeistern. „The Longest Time“ mit Solist Rolf Esslinger scheint mit seinen verschiedenen Sounds dem Chor richtig Spaß zu machen. Der „One Song“ ergreift. Bei Leonhard Cohens „Hallelujah“ sind die anwesenden Sängerinnen und Sänger gefordert mitzusingen und die Halle erklingt. Der Song ist gewaltig und das Publikum von dem Chorvortrag begeistert. Mit einem weiteren Vortrag rahmte der gastgebende Chor den Abend ein und das Publikum zeigte sich mit stehenden Ovationen begeistert von dem abwechslungsreichen Abend mit hervorragender Chormusik. Durchs Programm führten Aline Peikert und Udo Fritz.