2019 November: Konzert Salt o vocale "Happy together -pur acappella"

Saltofoto Konzert 2 11.19Das war Salt o vocale - live in der Stadthalle Gernsbach.
Mitten in den Herbstferien des Jahres 2019 begab sich der überregional bekannte Chor ein weiteres Mal auf ein ganz spezielles Terrain.  
Acappella-Versionen von Sting, Otis Redding, James Taylor, Simon and Garfunkel, Billy Joel u.v.a.m., gekoppelt mit elektronischen Drumsounds und Percussion präsentierte Salt o vocale im Rahmen des 800jährigen Stadtjubiläums in neuem Vocalsound.
Alles handgemacht, alles live und ohne doppelten Boden. 
Mitreißend & gefühlvoll agierten die engagierten SängerInnen und Sänger gekonnt und locker auf der Bühne, taktsicher und groovend unterstützt von Josias Bock am E-Drumset. Als  Solisten aus den eigenen Reihen begeisterten Renée de Fries, Rolf Esslinger, Volker Merkle & Guido Zehnle.
Unter der Leitung von Achim Rheinschmidt erweiterte Salt o vocale damit das Spektrum der Chormusik in unserer Region wieder einmal um ein paar Zentimeter. Kompliment an alle Mitwirkenden im Scheinwerferlicht und an sämtliche Helfer vor und hinter der Bühne und nicht zuletzt Dank an ein begeisterungsfähiges Publikum, die alle Anteil an diesem wunderbaren Konzertabend hatten.

BNN Dienstag, 05.11.2019

Gernsbacher A-cappella-Chor Salt o vocale überzeugt mit bekannten Popsongs in der Stadthalle

Begeistertes Publikum singt mit

„Happy Together“ ist der Name des A-cappella-Programms, in dem in der Stadthalle Gernsbach der Chor Salt o vocale bekannte Popsongs aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in anspruchsvollen und ansprechenden Arrangements präsentierte. „Happy Together“ ist ein bekannter Song der Gruppe „The Turtles“ aus dem Jahr 1967. Happy together – also gemeinsam vergnügt und gut drauf – waren unüberhörbar auch die Sänger des Chores. Die ganz offensichtliche Freude am Singen war regelrecht ansteckend und so hatte Salt o vocale die Zuhörer in der voll besetzten Stadthalle von Anfang an auf seiner Seite. Chorleiter Achim Rheinschmidt hatte es deshalb nicht schwer, das Publikum bei einigen Liedern zum Mitsingen zu animieren, zumindest bei den Refrains.
A-cappella-Pop hatte Tim Keller angekündigt, der durch das Programm führte. Es ging um Songs bekannter Rockgruppen wie den Beatles, Sting, Simon & Garfunkel sowie Eric Clapton, Frank Sinatra und Billy Joel. Das reißt das Publikum mit und hat obendrein noch einen leicht nostalgischen Reiz, denn wer erinnert sich nicht gern an große Hits früherer Tag?
A-cappella-Pop heißt aber auch, dass diese bekannten Songs nicht möglichst nah am Original präsentiert werden, sondern in einem Arrangement für einen Chor ohne Instrumentalbegleitung. Das lief in vielen Fällen auf eine Orientierung an anspruchsvoller, aber unterhaltsamer zeitgenössischer Vokalmusik hinaus. Ganz rein war das a cappella zwar nicht, denn auf die rhythmische Untermalung durch ein elektronisches Schlagzeug wollte der Chor nicht verzichten. Überhaupt spielte elektronische Unterstützung, wie das bei Popmusik eben ist, keine unbedeutende Rolle in dem Konzert. Die vielen Mikrofone, in die die Chorsänger ebenso wie die zahlreichen Solisten sangen, trugen mit dazu bei, dass die Dynamik und Balance der einzelnen Stimmen immer perfekt ausgewogen war.
Nach dem Song „A Cappella“ von Kirby Shaw, mit dem das Programm begann und endete, gab es gleich ein solistisches Highlight mit „Sittin‘ On The Dock Of The Bay“ von Otis Redding aus dem Jahr 1967. Solistin Renee DeVries traf mit ihrem ausdrucksstarken Gesang genau die Seele des legendären Soul-Titels. Dann kamen die Beatles. Nach „Yellow Submarine“ wartete ein kleines Ensemble des Chores zwei mit harmonisch außerordentlich komplizierten Liedern aus der letzten Zeit der Beatles auf, in denen diese kurz bevor sie auseinander gingen ihre künstlerischen Ansprüche nach oben geschraubt hatten.
Mit „Every Breath You Take“ von Sting und dem ebenfalls sehr bemerkenswerten Solisten Volker Merkle ging es weiter. Nach „Time After Time“ von Cindy Lauper und Rob Hyman kam mit „Fields Of Gold“ noch einmal ein Sting-Song und nach einem Musical-Titel ging es mit der Solistin Renee DeVries und „Change Of The World“ von Eric Clapton.
Mit dem Song „Happy Together“ der Turtles, der als Motto über dem Konzertabend stand, ging es nach der Pause weiter. Ein besonders lebensfrohes, vitales und von südafrikanischem Temperament angehauchtes Lied war danach „Rama Lama Ding Dong“ von den Edsels, bei dem das Publikum kräftig mitsang und das am Ende als Zugabe wiederholt wurde.
Nach der oft gecoverten „Unchained Melody“ tat sich der Solist Rolf Esslinger mit dem hinreißenden Popsong „The Longest Time“ von Billy Joel hervor. Als einer der wichtigsten Komponisten von Filmmusik hat Henry Mancini so manchen Hit gelandet. Einer davon ist „Moon River“, der ganz vorzüglich gesungen erklang.
„Bridge Over Troubled Water“ ist einer der Hits von Simon & Garfunkel und das Lieblingsstück von Dirigent Achim Rheinschmidt. Das Arrangement, in dem Salt o vocale den legendären Song vortrug, hat sich zwar weit von der originalen Version entfernt, aber auch so seinen ganz besonderen Reiz. Nach Songs von Julie Gold und Ronan Keating endete das Konzert wie es begonnen hatte, mit „A Cappella“ von Kirby Shaw. Karl-Heinz Fischer
 
2019 11 02 Salt o vocale Happy together KonzertfotoBeatles folgen auf Kirby Shaw
Auf der Bühne der Stadthalle Gernsbach stimmt der Chor Salt o vocale Songs bekannter Gruppen wie den Beatles, Sting und Simon & Garfunkel an. 

iFoto: Fischer